Tipps für von Missbrauch Betroffene, Angehörige, Freunde, ehrenamtlich Tätige
& Fachkräfte
Tipps
Im Rückblick auf meine eigene Geschichte und auf die Erfahrungen, die andere Betroffene und Sekundärbetroffene gemacht haben, erschließen sich einige Tipps, die ich Betroffenen und ihren Angehörigen, Freunden, ehrenamtlich Tätigen und Fachpersonen mit auf den Weg geben möchte:
1. Erziehung mit Liebe und Respekt.
2. Die Stärkung des Kindes soll im Mittelpunkt der Eltern-Kind-Beziehung stehen.
3. Eltern dürfen in Kindertageseinrichtungen und Schule den
pädagogischen Bildungsauftrag und eine präventive Erziehungsgestaltung einfordern.
4. Kinder haben Rechte!
5. Kommunizieren Sie offen und vertrauensvoll mit Ihren Kindern.
6. Fördern Sie die Ausdrucksfähigkeit Ihres Kindes und lassen Sie auch Widerspruch zu.
7. Pflegen Sie keine Geheimniskultur, sondern sprechen Sie offen.
Vermitteln Sie Ihren Kindern: „Über Geheimnisse, die dir ein
schlechtes Gefühl machen, darfst du immer reden!“
8. Sprechen Sie über Gefühle und stärken Sie das Selbstbewusstsein. Seien Sie Vorbild!
9. Kinder bestimmen selbst über ihre Körper!
10. Unterstützen Sie altersentsprechend die sexuelle Bildung Ihres Kindes.
11. Fördern Sie die digitale Kompetenz Ihres Kindes und
weisen Sie auf die Gefahren im digitalen Raum hin.
12. Ein Kind ist niemals schuld an sexueller Gewalt und Missbrauch!
13. Nehmen Sie Symptome unklarer Genese ernst!
Holen Sie sich möglichst frühzeitig Hilfe bei Beratungsstellen, Ärztinnen und Ärzten oder Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten.
Leben Sie ein vertrauensvolles Miteinander!
Hilfetelefon: 0800 2255530